Wie pflegen Sie Ihre Handarbeit?

Ein paar einfache Gewohnheiten helfen, Ihre Lieblingsstücke schön zu halten, damit sie Sie viele Jahre begleiten können.
Im Alltag — durchatmen lassen
Wollstrick muss nicht häufig gewaschen werden. Oft genügt gründliches Lüften an kühler, frischer Luft. Legen Sie das Stück so aus, dass sein Eigengewicht es nicht dehnt.
Im Winter lässt sich Wollstrick kurz auf sauberem, trockenem Schnee auffrischen, sofern die Pflegehinweise dies erlauben. Nicht reiben oder durchnässen lassen; anschließend den Schnee abschütteln und gut lüften. Dies ist eine Möglichkeit für Wolle, keine allgemeine Methode für jede Fasermischung.
Wenn eine Wäsche nötig ist
Vorsichtig von Hand in kühlem oder lauwarmem Wasser waschen. Ein für die Fasern geeignetes Waschmittel nach Anleitung verwenden. Plötzliche Temperaturwechsel auch beim Spülen vermeiden.
Nicht reiben, scheuern oder auswringen. Das Gestrick sanft behandeln und nicht kräftig durchkneten.
Nach dem Waschen — Handtuch und liegend trocknen
Überschüssiges Wasser behutsam ausdrücken. Das Stück in ein sauberes Handtuch rollen und leicht drücken, ohne es zu verdrehen.
Flach auslegen und in Form bringen. Nasse Pullover oder Tücher nicht aufhängen: Das Wassergewicht kann die Maschen dehnen. Fern von starken Wärmequellen trocknen lassen.
Noch etwas — leichte Knötchenbildung
Beim Tragen können kleine Knötchen oder lose Fasern entstehen, besonders an Stellen mit Reibung. Das Ausmaß hängt vom Garn und der Nutzung ab.
Einzelne lose Knötchen lassen sich sehr vorsichtig mit den Fingern entfernen. Nicht kräftig an Fasern oder Fäden ziehen und nichts aus dem Gestrick reißen. Fragen Sie uns, wenn Sie unsicher sind.
Das mag Gestrick nicht
- Heißes Wasser und plötzliche Temperaturwechsel.
- Starkes Reiben, Scheuern und Auswringen.
- Den Wäschetrockner, sofern die Pflegehinweise des konkreten Stücks ihn nicht ausdrücklich erlauben.
- Hohe Hitze und direktes Bügeln ohne Prüfung der Pflegehinweise.

